Zum Hauptinhalt springen

Wo Sie was im VOOL Webportal finden

Eine Landkarte von app.vool.com und charge.vool.com: welcher Bildschirm welche Einstellung enthält, mit den genauen Bezeichnungen auf dem Schirm — und was das Portal nicht enthält.

J
Verfasst von Juhan Harm

Dieser Artikel ist eine Landkarte. Er sagt, welcher Bildschirm im VOOL Webportal welche Einstellung enthält — mit den genauen Bezeichnungen, die Sie dort sehen. Und er sagt ebenso nützlich, was das Portal nicht enthält, damit Sie nicht nach etwas suchen, das es dort nicht gibt.

Zuerst: Welches VOOL sehen Sie gerade an?

VOOL hat vier getrennte Oberflächen. Sie wirken verwandt, sind aber nicht dasselbe, und eine Einstellung, die es in der einen gibt, muss es in der anderen nicht geben. Fast jedes „Ich finde es nicht“ stellt sich als Blick in die falsche Oberfläche heraus.

  • Die VOOL App (iOS und Android). Der Ladealltag: starten und stoppen, Lademodi, Ihr Auto.

  • Das Webportal, app.vool.com. Standorte, Geräte, Personen, Preise, Berichte und Rechnungen. Darum geht es im Rest dieses Artikels.

  • VOOL Public Charging, charge.vool.com. Die öffentliche Karte, über die jede fahrende Person ohne Konto an einem öffentlichen VOOL Standort laden kann.

  • Das Gerät selbst — die Frontblende der Ladestation mit ihren Statusleuchten und die temporäre WLAN-Einrichtungsseite des LMC. Davon findet sich nichts im Portal.

Das Webportal auf einen Blick

Am linken Rand liegt eine schmale Symbolleiste. Fahren Sie mit der Maus über ein Symbol, um seinen Namen zu sehen. Von oben nach unten sind das in der Regel:

  • Sites (Kartennadel) — Ihre Standorte und die Geräte darin.

  • Vehicles (Auto) — die in diesem Workspace erfassten Fahrzeuge.

  • Reporting (Balkendiagramm) — Ladevorgänge, Exporte und geplante Berichte.

  • Access management (Person) — Mitglieder, Gruppen, RFID-Karten und Preisregeln.

  • Logs (Uhr) — eine zeitlich geordnete Aufzeichnung dessen, was Ihre Geräte gemeldet haben.

  • News (Glocke) — Produktankündigungen.

Welche Symbole Sie sehen, hängt von Ihrer Rolle ab; Ihre Leiste kann also kürzer sein als die einer Kollegin. Oben auf der Seite gibt es vier weitere Bedienelemente: eine Suche (Lupe), ein Einstellungen-Zahnrad, eine Sprachauswahl (Flagge) und ganz rechts Ihr Menü für Konto und Workspace.

Zwei Dinge werden oft an der falschen Stelle gesucht. Den Workspace wechseln geht über das Menü oben rechts — klicken Sie auf Ihren Namen, darunter stehen die Workspaces, zu denen Sie gehören, ganz unten Create new workspace. Ihre eigenen Kontoeinstellungen liegen im selben Menü unter Settings: Ihr Name, ob Sie Benachrichtigungs-E-Mails erhalten, und Ihr Passwort. Das Personensymbol in der linken Leiste ist nicht Ihr Profil — es ist Access management, und dort geht es um andere Personen.

Sites

Sites öffnet sich mit einer Übersicht über alle Ihre Standorte — Revenue, Profit, Sessions und Consumption für den Zeitraum, den Sie über die Schaltflächen 24h / 1W / 1M / 6M / 1Y wählen — und darunter die Liste selbst, Your sites, mit je einer Spalte für Name, Contract, Occupancy und Public charging. Add a site ist die Schaltfläche über der Liste.

Klicken Sie auf einen Standortnamen, erscheinen drei Reiter: Overview, Health status und Load management.

Auf Overview liegen oben zwei kleine Kacheln, jede mit einem Stiftsymbol, das den Editor öffnet: Details (Adresse des Standorts und sein Strompreismodell) und Availability (ob der Standort privat oder öffentlich ist und zu welchem Preis). Darunter stehen die Zahlen des Zeitraums und dann Devices and virtual points — Ihre LMCs und virtuellen Punkte in einer Tabelle, Ihre Ladestationen in einer zweiten, mit Add a device darüber.

Warum eine Ladestation nicht funktioniert: der Reiter Health status

Das ist der nützlichste Bildschirm im Portal und zugleich der am wenigsten bekannte. Site → Health status listet alles auf, was an diesem Standort gerade nicht stimmt, eine Zeile je Problem, jeweils gekennzeichnet als Error, Warning oder Suggestion, mit Gerätenamen und der tatsächlichen Meldung. Echte Beispiele: „Voltage too low L2.“ bei einer Ladestation, „The device is currently offline and not communicating.“, „LMC communication statuses are not found.“ und als Vorschlag „Please connect the standalone charger to LMC for proper functionality.“

Die Zahl am Reiter ist die Anzahl der offenen Punkte. Wenn Ihnen jemand sagt, Ihre Ladestation habe einen Fehler, und Sie wissen wollen, welchen, schauen Sie zuerst hier. Was ein nummerierter Statuscode bedeutet, steht in unserem Artikel zu den VOOL Statuscodes.

Die Seite einer Ladestation

Klicken Sie eine Ladestation an, wo immer sie auftaucht, landen Sie auf ihrer Seite mit den Reitern Overview, Current activity und Sessions.

Overview zeigt den Zustand des Anschlusses und ein Start charging-Element, eine Live-Leistungsanzeige und eine Details-Kachel mit genau sechs Angaben: Brand, Model, Firmware, Serial, Max power und Connectors. Das ist die ganze Kachel — mehr ist darin nicht verborgen.

Alles, was Sie ändern können, liegt hinter der Schaltfläche Configuration oben rechts. Sie öffnet rechts ein Panel mit vier Teilen: Settings, Connectivity, Actions und einer roten Danger Zone. Die ersten beiden haben je eine eigene Edit-Schaltfläche.

Wo welche Einstellung der Ladestation liegt

Alle folgenden Punkte finden Sie unter Configuration auf der Seite der Ladestation.

  • Ladestation umbenennen — Settings → Edit → Device name.

  • Strom begrenzen — Settings → Edit → Current limit, in Ampere.

  • Ladestation außer Betrieb nehmen — Settings → Edit → das Kontrollkästchen Enabled.

  • Auto start (der Ladevorgang beginnt, sobald ein Auto angesteckt wird, ohne Karte und ohne App) — Settings → Edit → Auto start.

  • Automatische Ladeprogramme (geplantes und preisbasiertes Laden) — Settings → Edit → Automatic charging programs allowed.

  • RFID-Karten auch offline zulassen — Settings → Edit → RFIDs will work offline.

  • Den Pauseneingang invertieren — Settings → Edit → Input pause invert. Der Bildschirm erklärt das so: „This inverses the control of charging pause function that is engaged by applying GND to digital input 2.“ Die Option erscheint nur bei Ladestationen, deren Hardware und Software diesen Eingang unterstützen.

  • Eine Ladestation einem LMC oder virtuellen Punkt zuordnen — Settings → Edit → Controller/Virtual point, unter der Überschrift Load management.

  • WLAN-Name und Passwort — Connectivity → Edit → WiFi enabled, WiFi SSID, Password. Es gibt außerdem die Schaltfläche Open connectivity wizard, die Sie Schritt für Schritt führt.

  • Kabelgebundenes Netzwerk — Connectivity → Edit → Ethernet enabled.

  • Mobilfunk — Connectivity → Edit → Cellular enabled. Der Bildschirm nennt die Konditionen: „Turning cellular on starts a 30-day free period, then 3.00 € a month.“

  • Wie die Ladestation ins System eingebunden ist — Connectivity → Edit → Connection mode; dort steht der gewählte Modus (zum Beispiel Standalone) und die Option Choose connection mode manually.

  • Firmware aktualisieren — Actions → Update device. Ein farbiger Punkt und eine Versionsnummer erscheinen hier, wenn ein Update bereitsteht.

  • Ladestation neu starten — Actions → Restart device.

  • Ladestation an einen anderen Standort verschieben — Actions → Move device to another site.

  • Sehen, was die Ladestation gemeldet hat — Actions → View logs.

  • Ladestation entfernen — Danger Zone → Delete device.

Die Connectivity-Übersicht über diesen Schaltflächen lohnt sich für sich genommen: Sie führt Cellular, WiFi mit Netzwerkname und einer Signal strength in Prozent, Ethernet sowie den Zustand von Load management auf. Ein schwacher WLAN-Prozentwert erklärt viele sporadische Störungen.

Eine Ladestation, die nicht selbst, sondern über einen LMC ins Internet geht, sieht hier anders aus — und das ist kein Fehler: Ihr Connectivity-Abschnitt zeigt nur Load management und OCPP source: LMC, weil die Netzverbindung zum LMC gehört, und ihre OCPP version lautet „1.6 (Through LMC)“. WLAN-, Ethernet- und Mobilfunkdetails stehen auf der Seite des LMC. Ist eine solche Ladestation bereits aktuell, bietet Actions Check for updates statt Update device, und ein grünes Banner oben auf der Seite nennt die zuletzt installierte Version samt Link zu den Logs.

Wenn Auto start ausgegraut ist

Sind Auto start und Automatic charging programs allowed ausgegraut und lassen sich nicht anhaken, erklärt das Portal den Grund auf demselben Bildschirm:

„At least one pricing rule applies to this device, therefore auto start or automatic charging programs will not be supported, as the system must identify the user to determine who should be billed.“

Das ist der übliche Grund hinter der Meldung in der App, automatisches Laden sei auf dem Gerät nicht erlaubt. Es ist kein Fehler und nichts, was man anderswo abschalten müsste: Solange für die Ladestation eine Preisregel gilt, muss vor dem Start jemand identifiziert werden — der Ladevorgang muss also von einer Person gestartet werden, mit RFID-Karte oder aus der App. Ändern lässt sich das nur, indem ein Admin oder Workspace manager die Preisregel unter Access management → Pricing rules ändert oder entfernt.

Bei einer Ladestation ohne zugeordnete Preisregel sind beide Felder ganz normale Kontrollkästchen und frei änderbar. Wenn eine Kollegin also an einer Ladestation Auto start setzen kann und Sie an einer anderen nicht, liegt der Unterschied an der Preisregel, nicht an Ihrer Rolle.

Lastmanagement-Controller

Die Seite eines LMC sieht anders aus als die einer Ladestation. Sie hat nur einen Reiter, Overview, der zeigt, wie viel des Netzanschlusses genutzt wird, sowie einen Block Current activity mit einer Anzeige je Phase (L1, L2, L3) in Ampere und Volt. Seine Details sind Serial number, Device name, Site, Type und Connection (der Netzanschluss in Ampere).

Sein Configuration-Panel hat eigene Einstellungen: Device name, Grid connection, Load management, Power meter und External antenna. Connectivity sind dieselben drei Zeilen — Cellular, WiFi, Ethernet. Als Actions gibt es View logs, Move device to another site, Check for updates und Restart device, und die Danger Zone bietet neben Delete device auch Factory reset device. Ist der LMC offline, steht das oben im Panel, und die änderbaren Einstellungen sind eingeschränkt.

Wie die Geräte an einem Standort angeordnet sind, sehen Sie unter Site → Load management. Die Struktur wird als Baum gezeichnet — jeder LMC mit den Ladestationen darunter und dem jeweiligen Stromlimit —, mit Collapse all und Expand all und einem Stift zum Bearbeiten. Unter dem Baum listet Unassigned devices in den Worten des Portals die Ladestationen auf, die „are not linked to any LMC or virtual point“. Wenn das Lastmanagement sich merkwürdig verhält, schauen Sie hier.

Vehicles

Vehicles in der linken Leiste listet die Fahrzeuge dieses Workspace mit Verbrauch, Durchschnittsverbrauch und Kosten je 100 km, Gesamtkosten und Laufleistung.

Machen Sie sich klar, was ein Fahrzeugeintrag im Webportal ist. Add a vehicle fragt genau drei Dinge ab und nicht mehr: Vehicle name, Battery capacity (kWh) und ein Kontrollkästchen Private car („Enable this for exclusive access to your vehicle’s data, ensuring privacy and security“). Öffnen Sie ein vorhandenes Fahrzeug über Vehicle details, sehen Sie dieselben drei Felder. Eine Marken- oder Modellliste gibt es im Webportal nicht, und ein Herstellerkonto lässt sich hier nicht verbinden — ein Auto mit seinem Hersteller zu verknüpfen, wodurch VOOL den Ladestand auslesen kann, geschieht in der App und nur für unterstützte Marken.

Reporting

Reporting hat zwei Reiter, Sessions und Report scheduler, und zwei Schaltflächen, Schedule und Export. Sessions lassen sich über den Zeitraum und über Filter eingrenzen; gesetzte Filter erscheinen als Chips, die Sie entfernen können, daneben Clear filters. Jede Zeile zeigt End time, Strategy (zum Beispiel Charge now), Site und Ladestation, Started by, Duration, Consumption in kWh sowie Revenue, Profit und Cost in Euro.

Wenn Reporting das Einzige ist, was Sie öffnen können, liegt das an Ihrer Rolle und ist kein Fehler. Siehe den letzten Abschnitt.

Access management: Personen, Karten und Preise

Das Personensymbol öffnet Access management mit vier Reitern. Hier liegen die meisten Einstellungen auf Kontoebene, nach denen gesucht wird.

  • Members — alle im Workspace, jeweils mit einer Role, die Sie über ein Auswahlmenü ändern können, und den Groups, zu denen sie gehören. Die Schaltfläche heißt Invite to workspace. Die vier Rollen sind Admin, Workspace manager, Member und Charge-only member.

  • Groups — Zusammenstellungen von Mitgliedern, jeweils mit einer Default pricing rule und den Strategies, die sie nutzen dürfen. Die Schaltfläche heißt Create a group.

  • RFID cards — alle dem Workspace bekannten Karten mit Name/Assignee, Identifier und Last use. Für eine neue Karte müssen Sie nichts eintippen: „Show the card to the charger, it will appear here“, wie es auf dem Bildschirm steht. Karten, die benutzt, aber noch nicht zugeordnet sind, erscheinen als Unknown user und können dann benannt werden. Mit Add an RFID card tragen Sie eine Karte von Hand ein.

  • Pricing rules — die Regeln, die den Preis eines Ladevorgangs bestimmen, aufgelistet mit Name, Created by, Model (Fixed oder Cost + margin), Price und Billing mode. Die Schaltfläche heißt Create rule. Denken Sie daran: Eine Preisregel an einer Ladestation deaktiviert dort Auto start und die automatischen Programme.

Workspace-Einstellungen, Abonnements und Rechnungen

Das Zahnrad in der oberen Leiste betrifft den Workspace als Unternehmen und öffnet vier Reiter.

  • SettingsWorkspace details und Workspace logo; Company details für Ihre Registrierungsdaten; dann Billing details, Payment method und Payout details; unter General settings außerdem Partner company.

  • Earnings — was Ihnen ausgezahlt wurde, mit Total earned aus bezahlten Rechnungen, Total sessions, Average session value und einer Zeile je Ladevorgang mit Standort, E-Mail-Adresse der Kundin oder des Kunden und Betrag, jeweils herunterladbar.

  • Subscriptions — die für diesen Workspace verfügbaren VOOL Pläne und die, die Sie nutzen; Preise ohne MwSt.

  • Payments — Ihre Rechnungen von VOOL mit Invoice date, Description, Invoice number, Payment method, Zwischensumme, MwSt. und Gesamtbetrag sowie einer Download-Schaltfläche je Zeile.

Strompreise für einen Standort einrichten

Das geschieht am Standort, nicht an der Ladestation: Site → Overview → Details (Stiftsymbol). Unter Name, Adresse und Karte steht Pricing model, eine Wahl zwischen Market und Fixed.

Wählen Sie Market, wird nach Ihrem Country gefragt, damit der Börsenpreis angewandt werden kann, und danach, ob nach 15-min prices oder Hourly prices abgerechnet wird. Anschließend können Sie Use day/night transmission prices aktivieren und, falls es für Ihren Netzvertrag gilt, Apply the nighttime transmission price on weekends (Saturday and Sunday). Für den Tag setzen Sie Start und End sowie Transmission cost in Cent je kWh; die Nacht bekommt die übrigen Stunden und ihren eigenen Übertragungspreis. Zum Schluss nimmt Other fees and taxes (optional) alles Weitere je kWh auf.

Alle hier eingetragenen Preise verstehen sich ohne MwSt., und mit diesen Zahlen berechnet das Portal die Kosten der Ladevorgänge — wenn also ein Betrag falsch aussieht, prüfen Sie zuerst diese Felder.

Einen Standort öffentlich machen

Ebenfalls am Standort: Site → Overview → Availability (Stiftsymbol). Das Panel heißt Public charging und erklärt sich selbst: Es macht den Standort auf charge.vool.com öffentlich zugänglich, und „This site will only be visible when at least one of its chargers is online.“

  • Enable — der Hauptschalter.

  • Fixed oder Market+margin, bei Letzterem mit dem Feld Set margin cents/kWh.

  • Serial number or name — welche Ladestationen des Standorts öffentlich sind. Sie erscheinen als entfernbare Chips, ein Standort kann also teils öffentlich und teils privat sein.

  • Allow reservations — mit einem Free reservation period (optional) in Minuten und danach Reservation cost in Cent je Minute.

  • Show in public maps (Google Maps and others) — „Disable this if your chargers are meant for limited public access (e.g. semi-public or restricted parking).“

  • Show in VOOL public map (charge.vool.com) — „Disable this to make the site ‚unlisted‘ – it will only be accessible via QR code or a direct link.“

  • Enable roaming — macht den Standort über Roaming-Partner in Lade-Apps Dritter verfügbar.

Auch die hier eingetragenen Preise verstehen sich ohne MwSt.

Was eine fahrende Person auf charge.vool.com sieht

charge.vool.com ist eine eigene Seite, für die kein Konto nötig ist. Sie öffnet sich als Karte neben einer Liste mit der Überschrift Choose nearby chargers und der Anzahl verfügbarer Ladepunkte; jeder Eintrag nennt den Standortnamen, wie viele Ladepunkte frei sind („Available 4 of 4“), die Adresse sowie Kennzeichnungen für Leistung und Steckertyp. Filters grenzt die Liste nach Verfügbarkeit ein — Available, Busy, Private. Die Menüschaltfläche oben enthält Sites, Support und Login.

Wählen Sie einen Standort, werden dessen Ladepunkte mit Pricing, Power und Type aufgelistet. Wählen Sie einen Ladepunkt, sehen Sie ein Diagramm des Preises in Cent je kWh über den Tag, darunter die kommenden Stunden im Klartext, dann den Hinweis „You need to plug-in the charger, to start charging“, eine Schaltfläche Start charging, einen Link zu Lade- und Preisinformationen sowie die akzeptierten Karten und Wallets. Die Schaltfläche wird erst nutzbar, wenn das Kabel im Auto steckt — also erst anstecken, dann starten.

Was das Webportal nicht enthält

Diese Punkte kommen oft genug vor, um sie klar zu benennen. Längeres Suchen bringt sie nicht zum Vorschein.

  • Die lokale IP-Adresse einer Ladestation. Sie wird nirgends im Portal angezeigt. Die Details-Kachel enthält nur Brand, Model, Firmware, Serial, Max power und Connectors, und Connectivity zeigt Netzwerktyp und Signal, keine Adresse. Wenn Sie die Adresse der Ladestation in Ihrem eigenen Netz brauchen, lesen Sie sie in der Geräteliste Ihres Routers ab.

  • Einen Modbus-Schalter oder eine Liste der Ladestationsparameter. Die Firmware der Ladestation kennt zwar einen Modbus-Parameter — 522 — Enable Modbus TCP/UDP interface —, aber das ist ein Firmware-Parameter; das Portal hat keine Modbus-Seite, keinen Schalter und keine Parameterliste, Modbus lässt sich von hier also nicht einschalten. Bitten Sie [email protected], es für Ihre Seriennummer zu aktivieren, oder lassen Sie es Ihren Installateur über Bluetooth setzen. Unser Artikel Modbus with VOOL hat die Details, einschließlich der nötigen Softwareversion. Das gilt auch für die neueste Ladestationssoftware, nicht nur für ältere Geräte.

  • Eine Marken- oder Modellliste für Fahrzeuge. Wie oben beschrieben bestehen Fahrzeugeinträge im Portal aus einem Namen und einer Akkukapazität.

  • Irgendetwas zur WLAN-Einrichtungsseite des LMC. Sich mit dem temporären Hotspot des LMC zu verbinden, um ihm Ihre WLAN-Daten zu geben, geschieht am Gerät über Handy oder Laptop, nicht über das Portal.

  • Ladepläne und Lademodi. Ob eine Ladestation automatische Programme ausführen darf, ist eine Portaleinstellung; den tatsächlichen Modus und die Zeiten für Ihr eigenes Laden wählen Sie in der App.

Wenn Sie davon nichts sehen

Was das Portal Ihnen zeigt, hängt von Ihrer Rolle ab, die ein Admin oder Workspace manager unter Access management → Members festlegt. Ein Charge-only member oder ein Member sieht deutlich weniger als ein Admin — manchmal nur Reporting —, und Geräteeinstellungen, Preisregeln und Workspace-Einstellungen sind für sie nicht zu öffnen. Führt ein Weg aus diesem Artikel bei Ihnen ins Leere, machen Sie nichts falsch: Bitten Sie die Person, die Ihren Workspace verwaltet, Ihre Rolle zu prüfen oder die Änderung für Sie vorzunehmen.

Kommen Sie trotzdem nicht weiter? Schreiben Sie an [email protected] und sagen Sie uns, in welcher der vier Oberflächen Sie waren und was Sie auf dem Bildschirm sehen. Dieser eine Satz erspart viel Hin und Her.

Hat dies deine Frage beantwortet?